27.02.2015:“ Wir stehen auf!“ 10 Veranstaltungen, Workshops, Lesungen, Vorträge – Alle auf einem Blick – noch buchbar!

„Wir stehen auf!“ – „Internationale Wochen gegen Rassismus 2015“

Workshops Vorträge Diskussionen 12. bis 20. März 2015 Laut gegen Nazis e.V.

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Foto: Workshop mit Schülerinnen und & Silbermond 2012 in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm / Hamburg

Wie in jedem Jahr bietet der Verein „Laut gegenNazis e.V.“ Veranstaltungen für Schulen, Verbände, Vereine im Rahmen der Kampagne „Wir stehen auf!“/IWGR 2015 an. Aus diesem Veranstaltungskatalog können Schulen, Vereine, Verbände, Gastronomen und Einrichtungen auswählen und buchen. Bitte in Ruhe scrawlen. Anfragen bitte an info@lautgegennazis.de oder te@makeanoise.de .

Weitere Veranstaltungen im Rahmen unserer Aktionstage, werden wir in den nächsten Tagen vorstellen.

Nr. 01

Titel: „Flüchtlingsschutz -­‐ Nicht bei uns?“

Inhalt:
Mit 10 gekommen, mit 18 Abitur, mit 19 Abschiebung?
Ihr erfahrt anhand von Präsentationen und anschaulichen Diskussionen mehr über Fluchtgründe, Asyl, Menschenrechtsverletzung und Rassismus in Deutschland.
Es werden unter anderem die Fragen behandelt wer Asyl erhält, wie Flüchtlinge in Deutschland leben und welche Rechte sie haben.
Wir wollen konkret über die Lebenssituation von Flüchtlingen berichten, lernen Fluchtgründe zu verstehen und Vorurteile abzubauen.
Anhand der bundesweiten Bleiberechtskampagnen von JOG (Jugendliche ohne Grenzen) und PRO ASYL möchten wir aufzeigen, wie sich viele Organisationen, Schulen und Freundeskreise engagieren. Die Kampagne setzt sich für die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein, kämpft dagegen, dass Familien durch Abschiebung getrennt, Schüler/Innen aus dem Unterricht gerissen, Freundeskreise getrennt, Kranke abgeschoben werden
Am Beispiel von jugendlichen Flüchtlingen, die ihr Leben in Deutschland verbracht haben und dennoch von Abschiebung bedroht sind, wollen wir Handlungsspielräume erarbeiten, wie man sie konkret unterstützen kann.

ReferentInnen/ Institution:

Nurjana Arslanova | Jugendliche ohne Grenzen Hamburg Newroz Duman | PRO ASYL e.V.

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

Zeitraum zwischen 12.03 – 20.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Person

Nr. 02

 
 
 
 
 

Titel: „Von der Glatze zum Cap -­‐ Rechtsextremismus heute?“

 

Inhalt:

Die rechtsextreme Szene hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Besonders jugendkulturell unterscheidet sich das Erscheinungsbild junger Neonazis kaum noch von anderen Subkulturen. Deshalb gilt es, kritisch hinter die Fassade zu blicken und zu zeigen, was sich hinter Musik, Kleidung und Stil der rechtsextremen Szene versteckt. Der Vortrag geht auf die Entwicklung der rechtsextremen Szene in den letzten Jahren ein und zeigt anhand aktueller Beispiele, welche Rolle Musik hat und wie sich junge Neonazis heute präsentieren. Schülerinnen und Schüler haben dabei meist vielfältige Vorstellungen und Bilder im Kopf, so dass es vor allem darum geht, mit ihnen gemeinsam über ihre Vorstellungen und auch die gezeigten Beispiele zu sprechen. Ziel ist des Vortrags ist es, einen Einblick in die aktuelle Szene und deren Ausprägungen zu geben und mit den Zuhörerinnen und Zuhörern über ihre Erfahrungen zu sprechen und zu diskutieren.

ReferentInnen/ Institution:

Felix M. Steiner

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

17.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Person

Nr. 03

 
 
 
 
 

Titel: “Die extreme Rechte in der Metropolregion Hamburg?“

Inhalt:

Auch wenn die extreme Rechte nicht immer auf offener Straße in Erscheinung tritt, versucht sie auch hier in Hamburg und dem norddeutschen Raum, auf gesellschaftliche und politische Auseinandersetzungen Einfluss zu nehmen.
Häufig kann sie dabei thematisch an Diskurse einer vermeintlichen „Mitte der Gesellschaft“ anknüpfen. Mit einer Bandbreite an Aktionsformen von Konzerten und Liederabenden über Ausfahrten bis zu Publikationen, Internet und Facebookauftritten und Schulungen wird versucht, Personen unterschiedlichen Alters und sozialen Status anzusprechen. Durch unterschiedliche Organisationsformen von extrem rechten Parteien über Kameradschaften bis hin zu Autonomen Nationalisten sollen sie gebunden werden.

Vortrag mit anschließender Diskussion für 2 Schulklassen.

ReferentInnen/ Institution:

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

Im „Klub“, Besenbinderhof 60 / Gewerkschaftshaus

Datum:

17. März 2015

Uhrzeit

10 bis 13 Uhr

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

kostenlos

Nr. 04

 
 
 
 
 

Titel: “ Zur Situation von durch Krieg und Flucht traumatisierten Schülerinnen und Schülern“

 

Inhalt:

Dieses Angebot richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, welche durch Krieg und Flucht traumatisiert sind.

In dem Workshop wird ein Einblick in die besondere Situation dieser Schülerinnen und Schüler geboten. Dafür werden zum Einen die Folgen psychischer Traumata überblickend dargestellt. Zum Anderen werden die besonderen Entwicklungsaufgaben dieser Schülerinnen und Schüler in unserer Gesellschaft skizziert.

Ziel des Workshop ist es, sowohl die Information und die Sensibilisierung professioneller Bezugspersonen als auch die Reflexion von Arbeitshaltungen und Vorannahmen.

ReferentInnen/ Institution:

Corinna Schürman | Traumatherapeutin (MPT), Mediatorin und Sonderschulpädagogin

Teilnahme ab:

Lehrerinnen und Lehrer

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

16. März 2015 17. März 2015 18. März 2015

Uhrzeit

Jeweils von 13.30-­‐ 15.30 Uhr oder von 16.30-­‐18.30 Uhr

Dauer:

2 Stunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Person

Nr. 05

 
 
 
 
 

Titel: „Was ist neu an Neo-Nazis?“

 

Historischer Nationalsozialismus und neue Nazis. Was ist Nationalsozialismus und welchen Bezug nehmen die unterschiedlichen Gruppen der neuen und alten Rechten auf die Jahre bis 1945? Gibt es eine extreme Rechte jenseits des alten Nationalsozialismus? Der Workshop erarbeitet zunächst einige Kernmerkmale des historischen NS und will dann die unterschiedlichen Gruppen der extremen Rechten auf ihre Verbindungslinien zum historischen NS untersuchen, aber auch ihre Unterschiede besprechen.

ReferentInnen/ Institution:

Laut gegen Nazis e.V. | Dr. Andreas Strippel

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

Flexibel 12.03.2015-­‐ 20.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Person

Nr. 06

 
 
 
 
 

Titel: „NPD-­‐Parteien Verbot“

Inhalte des Workshops sind rechtliche Grundlagen des Verbotes. Historische Beispiele, wie das Verbot von SRP und KPD werden aufgearbeitet und dann übergeleitet auf das gescheiterte Verbotsverfahren der NPD. Anschließend wird die NPD als Partei und ihre Stellung in der extremen Rechten vorgestellt. Das Ziel ist ein Doppeltes, nämlich das Für und Wider von Parteiverboten allgemein und das Für und Wider eines NPD-Verbots im Speziellen zu diskutieren.

ReferentInnen/ Institution:

Laut gegen Nazis e.V. | Dr. Andreas Strippel

Teilnahme ab:

Klasse 9 bis 13

Veranstaltungsort:

An der Schule

Datum:

Flexibel 12.03.2015-­‐ 20.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Person

Nr. 07

 
 
 
 
 

Titel: Ich bin kein Nazi, aber…

 

Der Leiter der Kampagne des Vereins „Laut gegen Nazis“ bietet einen Workshop/Vortrag zu den Themen Alltagsrassismus und Vorurteilen an und geht mit den Schülerinnen und Schülern in die Diskussion.
Allzu oft hören und lesen wir gerade auch im Zusammenhang mit den großen Demonstrationen von Rassisten und Rechtspopulisten in Deutschland (PEGIDA/HoGeSa) den Satz: „Ich bin kein Nazi, aber…“-darauf folgend vernehmen wir allzu oft alte Naziparolen, antisemitische Phrasen und rassistische Ergüsse die teils unbedacht ausgestossen werden. Auch in Schulen teils ein unbedachter Alltag für Jugendliche. Anhand von Beispielen wird erläutert wie nahe klassische Vorurteile denen der Nazis von damals nahekommen. Beispiele von Wahlslogans der rechtsextremistischen Parteien sowie das Social Media werden für diesen Vortrag genutzt. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler selbst herausfinden, wie verletzend menschenverachtende rassistische Phrasen für das Gegenüber sind.

ReferentInnen/ Institution:

Jörn Menge | Laut gegen Nazis e.V.

Teilnahme ab:

Klasse 8 bis 13

Veranstaltungsort:

Flexibel

Datum:

Zeitraum 16.03.2015-­‐ 19.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Schüler

Nr. 08

 
 
 
 
 

Titel: Wir sind Weltmeister-­‐Ich bin stolz Deutscher zu sein?

2014 wurde die Deutsche Nationalmannschaft Fußball Weltmeister. Ein Grund stolz auf Deutschland zu sein? Mit den Massenfeiern gingen auch 2014 Rassismus und ein so genannter Nationalstolz in Deutschland einher. Wie gefährlich ist ein kollektiver Patriotismus, der bereits bei der der WM 2006 in Deutschland zu einem gewollten Party Patriotismus führte und zu erhöhten rechtsextremistischen und rassistischen Übergriffen nach verlorenen Spielen. Jede Kritik an nationalistischen und rassistischen Tendenzen im Zusammenhang mit der Fußball WM 2014, wurde von vielen Menschen als „Spaß verderben“, „Miesmacherei“ verstanden. Wie sehen dies die Schülerinnen und Schüler. Was ist Fußbal oder Sport für sie? Anhand von Beispielen aus dem „Social Media“ werden in dieser Diskussionsrunde die Schülerinnen und Schüler mit rassistischen und rechtsextremistischen Übergriffen und Kommentaren zu solcherlei Meldungen von Fußballfans konfrontiert.

ReferentInnen/ Institution:

Jörn Menge | Laut gegen Nazis e.V.

Teilnahme ab:

Klasse 10 bis 13

Veranstaltungsort:

Flexibel

Datum:

Zeitraum 16.03.2015-­‐ 19.03.2015

Uhrzeit

Flexibel

Dauer:

2 Schulstunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

2 € pro Schüler

Nr. 09

 
 
 
 
 

Abendvortrag: “Die rechtspopulistische Lücke in Deutschland und die Entwicklung der AfD”

 

Seit Bayerns Ministerpräsident Franz Josef Strauß 1986 gefordert hatte „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“, haben mehrere Gruppierungen und Parteien versucht, sich mit entsprechenden Positionen rechts von der Union zu verorten. Erfolg aber hatte damit erst die 2013 gegründete Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), die seitdem in das Europaparlament und vier Länderparlamente eingezogen ist. Als eurokritische Partei gestartet, gehören inzwischen auch antimuslimischer Populismus sowie das Wettern gegen „Homo- Ehe“, Feminismus und Gender-Mainstreaming zum Repertoire der AfD, die auch von dem Potenzial der „Pegida“-Demos und ihrer Ableger profitieren dürfte. Droht damit ein Rechtsruck in Deutschland?

ReferentInnen/ Institution:

Kai Budler | Freier Journalist zum Thema Extreme Rechte

Teilnahme ab:

Flexibel

Veranstaltungsort:

Flexibel

Datum:

Zeitraum 12.03.2015-­‐ 20.03.2015 auf Anfrage

Uhrzeit

Abendvortrag

Dauer:

Ca. 2 Stunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

3 € pro Teilnehmer

Nr. 10

Abendvortrag: “25 Jahre nach der Wiedervereinigung: die Pogrome Anfang der 1990er und Gewalt und Rassismus in Deutschland bis heute”

Die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte hat sich in Deutschland innerhalb der letzten zwei Jahre mehr als versechsfacht, allein im vierten Quartal 2014 wurden 67 Übergriffe mit sechs Verletzen registriert, darunter fallen Überfälle, Anschläge Sachbeschädigungen und tätliche Angriffe. Bei etwa einem Fünftel der Gesamtzahl waren 2014 Sprengstoff, Brandstiftung, Waffen und Körperverletzung im Spiel. Erlebt der militante Rassismus Anfang der 1990er Jahre damit eine Renaissance?

ReferentInnen/ Institution:

Kai Budler | Freier Journalist zum Thema Extreme Rechte

Teilnahme ab:

Flexibel

Veranstaltungsort:

Flexibel

Datum:

Zeitraum 12.03.2015-­‐ 20.03.2015 auf Anfrage

Uhrzeit

Abendvortrag

Dauer:

Ca. 2 Stunden

Anmeldung an:

te@lautgegennazis.de

Kostenbeitrag:

3 € pro Teilnehmer

Weitere Hinweise und Informationen zu unseren öffentlichen Veranstaltungen können unserer Homepage www.lautgegennazis.de entnommen werden. Vielen Dank!

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