06.02.2015: Wir stehen auf!/IWGR 2015 – Erste Veranstaltungen mit „Pro Asyl“ / „Jugendliche ohne Grenzen“ und dem Journalisten Felix M. Steiner bestätigt

Vom 12. bis zum 20. März 2015 setzen wir unsere Aktionstage „Wir stehen auf!“ im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ um

Die Schwerpunkte unserer Aktionstage liegen in diesem Jahr in der Fußball Bundesliga und in Hamburg. Insbesondere ist unser Anliegen Workshops, Lesungen und Vorträge zu installieren. Neben Schulen, sind auch Fußball-/Sportvereine in unserem Focus. Wir bestätigen heute unsere ersten Veranstaltungen. Beide werden im Vereinshaus des Sportvereins „Grün Weiß Eimsbüttel“ www.gweimsbuettel.de in Hamburg stattfinden. Wir freuen uns ganz besonders über diesen Ort. Sport verbindet und das Thema „Rassismus“ und „Ausgrenzung“ ist gerade im Fußball und Breitensport immer wieder ein Thema.

„Flüchtlingsschutz – Nicht bei uns?“ Mit 10 gekommen, mit 18 Abitur, mit 19 Abschiebung? 19. März 2015 im Clubheim von „Grün Weiß Eimsbüttel/Hamburg“ Referenten: Nurjana Arslanova | Jugendliche ohne Grenzen (JOG) Hamburg Newroz Duman | PRO ASYL e.V.

10947200_821646854547641_3583077033432632721_n Foto: „Pro Asyl“

Zum Workshop:

Ihr erfahrt anhand von Präsentationen und anschaulichen Diskussionen mehr über Fluchtgründe, Asyl, Menschenrechtsverletzung und Rassismus in Deutschland.

Es werden unter anderem die Fragen behandelt wer Asyl erhält, wie Flüchtlinge in Deutschland leben und welche Rechte sie haben.

Wir wollen konkret über die Lebenssituation von Flüchtlingen berichten, lernen Fluchtgründe zu verstehen und Vorurteile abzubauen.

Anhand der bundesweiten Bleiberechtskampagnen von JOG (Jugendliche ohne Grenzen) und PRO ASYL möchten wir aufzeigen, wie sich viele Organisationen, Schulen und Freundeskreise engagieren. Die Kampagne setzt sich für die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein, kämpft dagegen, dass Familien durch Abschiebung getrennt, Schüler/Innen aus dem Unterricht gerissen, Freundeskreise getrennt, Kranke abgeschoben werden

Am Beispiel von jugendlichen Flüchtlingen, die ihr Leben in Deutschland verbracht haben und dennoch von Abschiebung bedroht sind, wollen wir Handlungsspielräume erarbeiten, wie man sie konkret unterstützen kann.

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Foto: http://blog.zeit.de/stoerungsmelder

Vortrag von Felix M. Steiner (Journalist): Die ras­sis­ti­schen An­ti-​Asyl­pro­tes­te & die Stra­te­gie der ex­tre­men Rech­ten am 16. März 2015 im Clubhaus des Vereins „Grün Weiß Eimsbüttel“

In den letz­ten Jah­ren kam es zu einem An­stieg der Asyl­an­trä­ge in Deutsch­land. Gleich­zei­tig ur­teil­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, dass die Leis­tun­gen für Flücht­lin­ge mit dem „Grund­recht auf Ge­währ­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums […] un­ver­ein­bar“ sind. Damit bekam das Thema Asyl in Deutsch­land wie­der mehr Auf­merk­sam­keit, auch von ex­trem rech­ter Seite. Die Hetze gegen Flücht­lin­ge hat in den letz­ten bei­den Jah­ren immer mehr zu­ge­nom­men und damit ein­her­ge­hend auch die An­grif­fe auf Flücht­lings­un­ter­künf­te. Doch mit wel­cher Stra­te­gie will die ex­tre­me Rech­te mit dem Thema Asyl in der „Mitte der Ge­sell­schaft“ an­kom­men? Wie ver­su­chen die Ak­teu­re Pro­test zu mo­bi­li­sie­ren? Und ist die Si­tua­ti­on mit den 1990er Jah­ren ver­gleich­bar? Genau um diese Fra­gen und eine Ein­schät­zung zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on soll es im Vor­trag gehen.

Organisiert werden die Veranstaltungen von dem Verein „Laut gegen Nazis e. V.“ . Ein Programmheft und weitere Informationen folgen.

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