25.10.2013: Der Stadtrat von „Rothenburg ob der Tauber“ beschließt einstimmig „aufzustehen“ – „Buntenburg“ feiert!

Der Stadtrat von „Rothenburg ob der Tauber“ beschließt einstimmig „aufzustehen“ – „Buntenburg“ feiert!

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Foto: Mitglieder des Bündnisses „Buntenburg“ aus „Rothenburg ob der Tauber“ feiern den einstimmigen Stadtratbeschluss“ aufzustehen“

Die Initiative „Buntenburg“ aus „Rothenburg ob der Tauber“ ist etwas ganz Besonderes. Wir begleiten die Aufbauarbeit dieses starken Bündnisses seit mehreren Monaten. Als die NPD in der Stadt einen Parteitag plante, schlossen sich ca. 30 Bürgerinnen und Bürger zusammen. Damit nicht genug. Schon beim ersten Bündnistreffen wurde ein Grundkonsens erarbeitet, mit dem die Initiative „Buntenburg“ dann ihre Arbeit aufnahm. Nervenaufreibend war dieÜberzeugungsarbeit in der Stadt. Es folgten Termine, Termine, Termine. Als die NPD schließlich mit ihrer Wahlkampftour in Rothenburg halt machte, hatte dieses Bündnis es geschafft mehr als 500 Menschen zur Gegendemonstration zu bewegen. Die Nazis fanden kein Sprachrohr in der fränkischen Touristen-Metropole. Ab jetzt startet das Bündnis gemeinsam mit dem Stadtrat durch und wird offizieller Partner von „Wir stehen auf! – für eine Welt ohne Menschenverachtung!“. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Da darf dann auch mal ein Abend richtig gefeiert werden!

Hier die offizielle Mitteilung von gestern Abend:

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Die Stadt Rothenburg ob der Tauber hat sich am 24.10.2013 mit
einstimmigem Stadtratsbeschluss der Kampagne „Wir stehen auf!“ des
Hamburger Laut gegen Nazis e.V. angeschlossen und ist somit offiziell
aufgestanden.

Oberbürgermeister Walter Hartl empfahl ausdrücklich, dem entsprechenden
Antrag des Bündnisses „Buntenburg“ zuzustimmen.

Damit erhält das Bündnis nach diversen Aktionen – unter anderem eine
Gegenveranstaltung zur NPD Wahlkampfkundgebung und eine flächendeckende
Aufkleberaktion – die lang ersehnte offizielle Anerkennung seiner Arbeit.
Ebendiese Aktionen waren es auch, die explizit von einem
Stadtratsmitglied gelobt wurden, da man sich intern nur in einem „man
könnte, man sollte“-Kreis gedreht habe und einzig Buntenburg
letztenendes tatkräftig das Zepter in die Hand genommen hätte.

Das Bündnis fühlt sich erneut bestätigt, dass ein lautes Aufstehen gegen
Nazis das einzige Mittel der Wahl ist.
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