27.03.2013: Abschlusskonzert am 21. März 2014 (UN Gedenktag)/Große Freiheit 36 bestätigt – „Wir stehen auf!“ startet sofort wieder durch

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„Große Freiheit 36“ wird langfristiger Partner –

Abschlusskonzert der „Wir stehen auf!“- Aktionswochen 2014 am UN Gedenktag gegen Rassismus Freitag, den  21. März 2014 bestätigt

Die Kampagne „Wir stehen auf!“ im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ startet ab sofort langfristig und bundesweit durch. Nach dem großen Erfolg der letzten Tage wird es nicht nur eine Aktionswoche geben. Diese wird jährlich das Highlight der Kampagne.

Wir haben lange überlegt und den Entschluss gefasst „Wir stehen auf!“ als langfristige Institution zu installieren. Gemeinsam mit den vielen Menschen und Initiativen wollen ab sofort einzelne bundesweite und lokale Projekte planen und umsetzen. Dies umfasst auch Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Fußballturniere und vor Allem Informationsveranstaltungen, Workshops an Schulen und die stete Aufklärungsarbeit zum Thema Rechtsextremismus.

Die Abschlussveranstaltung „Wir stehen auf!“ 2014

Die „Große Freiheit 36“ in Hamburg wird langfristig Partner. In dieser Location haben schon alle namenhaften internationalen Künstler live gespielt. Uns ist es eine besondere Freude mitzuteilen, dass wir gemeinsam mit der „Großen Freiheit 36“ beschlossen haben die Abschlussveranstaltung von „Wir stehen auf!“ am 21. März 2014 dort stattfinden zu lassen.

Ein starkes Symbol! Der 21. März ist der „Offizielle UN Gedenktag gegen Rassismus“.

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Ein starkes Symbol! Der 21. März ist der „Offizielle UN Gedenktag gegen Rassismus“.

21. März 1960 – Das Massaker von Sharpeville

Der UN-Gedenktag

21. März 1960 – Das Massaker von Sharpeville

Sharpeville, Südafrika: Am Vormittag des 21. März 1960 finden sich an verschiedenen Orten der kleinen Stadt 50 km südlich von Johannesburg rund 20.000 Menschen zusammen. Sie folgen einem Aufruf des Pan African Congress (PAC), der eine fünftägige gewaltfreie und friedliche Protestaktion angekündigt hatte.

Die Menschen demonstrieren gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes. Diese Gesetze sahen die scharfe Trennung von Wohn- und Geschäftsbezirken für Weiße, Schwarze und Inder vor. Drei bis vier Millionen Afrikaner wurden zwangsumgesiedelt, weil sie in den für die Weißen vorgesehenen Gebieten lebten. So wurde versucht, Menschen auf Dauer voneinander zu trennen. Die Schwarzen lebten in weit von den weißen Vierteln entfernten “Townships”. Doch ohne die schwarzen Arbeitskräfte wäre die Wirtschaft des weißen Südafrikas schnell zusammengebrochen. Passgesetze regelten das “Aufenthaltsrecht” der schwarzen Südafrikaner, die Anzahl der Schwarzen in den Städten sollte so auf ein Minimum beschränkt werden, ihre Arbeitskraft aber weiter zur Verfügung stehen.

Die Demonstrierenden setzen sich in Richtung Polizeitstation im Sharpeviller Zentrum in Bewegung. Die Polizei hält die friedlich demonstrierende Menge mit niedrig fliegenden Flugzeugen und Tränengas in Schach. Um kurz nach 13 Uhr eskaliert dann schließlich die Situation: Angeblich als Reaktion auf Steinwerfer schießt die Polizei in die Menge. Die Menschen fliehen in Panik, die Polizei schießt weiter. 69 Menschen werden getötet, darunter acht Frauen und zehn Kinder. Viele – die Angaben variieren von 180 bis über 300 Personen – werden verletzt, teilweise schwer.

Der UN-Gedenktag

Als Gedenktag an das Massaker von Sharpeville wurde sechs Jahre später, 1966, der 21. März von den Vereinten Nationen zum “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen. 1979 wurde dieser Gedenktag durch die Einladung der Vereinten Nationen an ihre Mitgliedstaaten ergänzt, eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren. 1996 wird schließlich von Nelson Mandela in Sharpeville die neue demokratische Verfassung Südafrikas in Gang gesetzt. Der 21. März wird seither in Südafrika als South Afrikan Human Rights Day, als “Südafrikanischer Tag der Menschenrechte” begangen.

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