30.10.2012: „Wir stehen auf!“ heißt nicht nur in die Zukunft schauen – Die Gedenkstätte des KZ-Neuengamme ist mit Zeitzeugen-Gesprächen, Workshops und Veranstaltungen Partner unserer bundesweiten Kampagne im März 2013

Foto: Silbermond treffen Jugendliche im Rahmen von „Hamburg steht auf!“ 2012 an der Gedenkstätte „Bullenhuser Damm“ zu einer Diskussionsrunde

Die Gedenkstätte des „KZ-Neuengamme“ bei Hamburg ist Partner unserer bundesweiten Kampagne „Wir stehen auf!“ im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15. bis zum 24. März 2013. Im Rahmen des Projektes „Hamburg steht auf!“-2012 setzten wir bereits gemeinsam Workshops und weitere Veranstaltungen um. darunter einen beeindruckenden Tag mit dem Jugendprojekt „Mut“ aus Hamburg. In einer Diskussionsrunde in den Räumen der Gedenkstätte „Bullenhuser Damm“ diskutierten sie mit der Band „Silbermond“ über das Thema Rechtsextremismus und Geschichtsaufarbeitung.

„2013“ bieten wir gemeinsam mit den Organisatoren der Gedenkstätte des „KZ Neuengamme“ folgendes Rahmenprogramm zu unserer Kamapgen „Wir stehen auf!“ an:

Als ergänzende Angebote neben den Rundgängen durch das Grindelviertel und den Workshop „Menschenrechte“ bietet die Gedenkstätte KZ-Neuengamme vom 11. bis 24. März 2013 folgendes an:
 
Für ein Zeitzeugengespräch haben wir nun Ruth Gröne gewonnen für  den Donnerstag, 21. März 2013, 10-12 Uhr. Die Teilnahme am Gespräch ist kostenfrei, Gruppen müssen sich jedoch im Voraus über info@lautgegennazis.de anmelden (KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Im Anschluss an das Gespräch können Gruppen eine ergänzende Führung durch die Ausstellung und das ehemalige Häftlingslager in der KZ-Gedenkstätte mit einem pädagogischen Guide erhalten. Dies dauert zwei Stunden und kostet pro Klasse 25 Euro.
Hintergrundinformation: Ruth Gröne wurde 1933 in Hannover geboren. Ihre Mutter wurde im Nationalsozialismus als „Arierin“, ihr Vater Erich Kleeberg als Jude und sie selbst als „Geltungsjüdin“ klassifiziert und damit der NS-Verfolgung ausgesetzt. Am 27. November 1944 wurde der Vater inhaftiert und im Februar 1945 ins KZ Neuengamme gebracht. Als das KZ Neuengamme geräumt wurde, kam Erich Kleeberg mit einem Räumungstransport in das Lager Sandbostel bei Bremervörde, wo er im April 1945 an Typhus erkrankte und starb.  Ruth Gröne wird über das Schicksal ihrer Familie und ihre eigene Verfolgung im Nationalsozialismus berichten.
 
Der öffentliche Rundgang zu Erinnerungsorten an Kinder in Rothenburgsort findet am 17. März 2013 von 11-13 Uhr mit Kristina Vagt statt (Inhalt siehe unten), der Rundgang richtet sich an Einzelpersonen und ist kostenfrei, eine Anmeldung  erwünscht.

 

 

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