17.09.2012: Veranstaltungstipp für „Mecklenburg-Vorpommern“-Anklam – Toralf Staud liest gegen Nazis…

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

wir möchten Sie hiermit auf folgende Veranstaltungen in Anklam zum Thema Rechtsextremismus aufmerksam machen und Sie herzlich dazu einladen.

Neue Nazis. Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts

Lesung und Gespräch mit Toralf Staud

Am Donnerstag, 4.Oktober 2012, um 18 Uhr im DemokratieLaden Anklam

Burgstr. 9, 17389 Anklam

Trotz des Auffliegens der »NSU«-Terrorzelle wird die Gefahr weiter unterschätzt: Die extreme Rechte in Deutschland hat sich in den letzten Jahren zugleich radikalisiert und verbürgerlicht – und die emsige Verbotsdiskussion um die NPD lenkt die Aufmerksamkeit in die falsche Richtung. Der Journalist Toralf Staud gibt einen kenntnisreichen und detaillierten Einblick in den neuen Rechtsextremismus.

Das Zwickauer Terror-Trio                     

Buchvorstellung und Diskussion mit Maik Baumgärtner und Günther Hoffmann

Am Mittwoch, 26. September 2012, um 19:00 Uhr im Theater Anklam

Leipziger Allee 34, 17389 Anklam

Das fünfte Opfer der Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU), Mehmet Turgut, starb am 25. Februar 2004 in Mecklenburg -Vorpommern. Mit drei Lese- und Diskussionsveranstaltungen (Schwerin, Anklam, Neustrelitz) will der Beratungsverein LOBBI eine stärkere Auseinandersetzung mit den Umständen und Folgen der Mordserie in Mecklenburg-Vorpommern anregen.

Die beiden Journalisten Marcus Böttcher und Maik Baumgärtner beschreiben, wie die »Zwickauer Zelle« entstand, sich vernetzte und aus dem Untergrund heraus brutal agierte. Wie konnten die drei jungen Leute dieses Leben im Verborgenen führen? Welche Rolle spielten ihre Unterstützer, welche die Sicherheitsbehörden? Stets vor dem Hintergrund der Neonazi-Szene der 90er Jahre betrachtet, ergibt sich ein ebenso detailliertes wie schockierendes Bild.

Günther Hoffmann die Entwicklung der »NSU«-Mitglieder mit der Neonaziszene in Vorpommern vergleichen. Der Betreiber des Informationsdienstes NENA. MV ist Kenner der regionalen rechten Strukturen und Mitglied im Verein »Demokratisches Ostvorpommern«.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Informationen möglichst an viele Interessierte weiter leiten könnten. Diese Angebote können bei reger Teilnahme den öffentlichen Diskurs zum Thema, vor allem im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus in Anklam und der Region unterstützen und voran bringen.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

 

Mit besten Grüßen,

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