24.07.2012: „Kraft durch Freude“ = „Nationale Freizeit“? Urlaub der „Kameradschaft deutsch-österreichische Blutsbrüder“ auf der Touristen-Insel Usedom mit anschließendem Besuch beim Pressefest der „Deutschen Stimme“ in Viereck – Heftig! – Mal genau hinschauen wer vom 04. bis zum 12. August 2012 neben Euch am Strand liegt – Unterstützt das Aktionsbündnis „Vorpommern: weltoffen – demokratisch – bunt“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10./ und 11. August 2012 soll in Viereck bei Pasewalk das Pressefest der „Deutschen Stimme“ (NPD) stattfinden. Bisher kann noch keine Einschätzung darüber gegeben werden, wieviele Nazis dorthin pilgern wollen. Vorab lädt die „Kameradschaft deutsch-österreichische Blutsbrüder“ zum Urlaub und gemeinschaftlichen ideologisch durchdachten „Kraft durch Freude“ (Vergleich mit der Organisation der Nazis von damals)- Aufenthalt nach Usedom. Von dort aus will man dann am 11. August 2012 auch gerne zum gemütlichen Beisammensein nach Viereck zum Nazi-Pressefest aufbrechen. Am 10. August 2012 plant man eine tolle Veranstaltung direkt auf der Touristeninsel Usedom. 

 

 

 

 

 

 

 

Die schöne Insel Usedom. Heute touristisch erschlossen und gegen das Image kämpfend, man hätte auch ein rechtsextremes Problem. Dabei ist durchaus bekannt, dass sich die Szene dort durchaus auch aktiv zeigt. Zwar eher außerhalb der Tourismus-relevanten Zeiten, aber sie ist dort auch beheimatet. Anziehungspunkt für die heutigen Nazis ist oft das „Rüstungsforschungszentrum“ Peenemünde. Ein Ort an dem die Nazis ihre so genannten Wunderwaffen (V1/V2) erforschten und testeten. Auch Häftlinge aus Konzentrationslagern und Kriegsgefangene wurden dort missbraucht und Opfer des Rüstungswahns. (http://www.peenemuende-info.de/1940-1945.html) Peenemünde ist noch heute ein Wallfahrtsort für Rechtsextremisten und Altnazis.

Was die Nazi-Kameradschaften am 10. August 2012 auf Usedom wirklich planen, kann man wohl nicht abschätzen. Fakt ist, es wird Zeit für Bündnisse die demokratische Werte in Mecklenburg-Vorpommern vertreten und es wird Zeit, dass auch die Kommunal-/Tourismusverwaltung das Problem am zweiten August-Wochenende auf sich zukommen sieht.

Wir möchten nicht unbedingt den Strand mit denjenigen teilen, die ihre Menschenverachtung offen zutage tragen und nicht gerade für Weltoffenheit stehen. Aus diesem Grunde rufen wir wieder und noch einmal zur Unterstützung des Aktionsbündnisses „Vorpommern: weltoffen – demokratisch – bunt“ auf…

 

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