11.04.2012: Sie missbrauchen den Hamburger Wasserträger „Hummel“-sprechen von Überfremdung und laufen durch Fußgängerzonen von Hamburger Stadtvierteln, um für ihren Naziaufmarsch am 02. Juni 2012 „Tag der deutschen Zukunft“ zu werben – Wir sagen den Nazis „Klei mi an´Mors“ -„Hamburg steht auf!“

 

Foto: Naziflyer zum „Tag der deutschen Zukunft“ am 02.06.2012 in Hamburg

Hummel Hummel – Mors Mors“-„„Klei mi an’ Mors“-das geht an die Nazis! Am 02. Juni 2012 wollen Nazis durch Hamburg marschieren. Zwar gehen wir nicht davon, aus, dass diese mer als 1.000 Rechtsextremisten mobilisieren können, jedoch wissen wir, dass wir am 01. Mai 2008 erlebten, wie 1.500 Nazis gewaltbereit den Hamburger Stadtteil  Barmbek aufgemischt, Journalisten gejagt haben und somit ihr wahres Gesicht zeigten. Dies zu vermeiden ist Aufgabe aller Hamburgerinnen und Hamburger am 02. Juni 2012.

Sie sprechen von Überfremdung und verteilen ihre Flyer unangekündigt in Hamburger Einkaufszentren. „Hamburg steht auf!“ hatte zwischen dem 16. und 24. März 2012 gezeigt, dass es möglich zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse trotz unterschiedlicher ideologischer Ansätze zu schaffen. Dieses Ziel verfolgen als „Laut gegen Nazis e. V.“ auch für den 02. Juni 2012. Das „bündnis gegen Rechts“-hamburg ist bereits sehr aktiv in der Mobilisierung von Gegenpolen. Wir sehen dies als Aufgaben aller, die ein klares Zeichen nachhaltig setzen wollen. Derzeit arbeiten wir Konzepte für den Tag selbst aus. Der Innensenator Hamburgs Neumann kündigte an, alle rechtlichen Mittel ausschöpfen zu wollen, um den Naziaufmarsch aus der stadt zu verbannen. Wir sind gespannt. Letztendlich liegen diese Entscheidungen bei den Gerichten.

Jeder Einzelne kann etwas tun. Wir hoffen, dass wir die gleiche Leidenschaft bei Menschen wecken, wie wir sie im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012“ erlebt haben. Friedlich sich jedem Versuch von Nazis sich präsentieren zu wollen, entgegenzustellen ist das Ziel. Hierbei werden wir in den nächsten Tagen versuchen Plätze in der Stadt für den 02. Juni 2012 durch Versammlungsanmeldungen zu besetzen. Aber nicht ur das, wir planen weitere Maßnahmen, um den Rechtsextremisten zu zeigen, dass sie in dieser Stadt unerwünscht sind. Wir waren gestern auf einer Sitzung des Regionalusschusses des Bezirks Mitte (Billstedt). Klar wurde, dass alle dort anwesenden unterschiedlichen Parteiangehörige ganz klar bereit sind, ebenfalls maßnahmen zu ergreifen, den Naziaufmarsch und somoit den so genannten 4. „Tag der deutschen Zukunft“ in dieser Stadt zu verhindern. Wir aberiten daran und freuen uns über jede Unterstützung aller Bündnisse in dem Bestreben-Nazis keine Plattform mehr zu geben. J. M. für LGN

Erklärung zum Hummel:

„Der Gruß entstand dadurch, dass Kinder dem schwerbeladenen Wasserträger Johann Wilhelm Bentz hinterherliefen und – um ihn zu ärgern – ihm den Spottnamen „Hummel, Hummel“ zuriefen, woraufhin jener mit „Mors, Mors“ antwortete, einer Abkürzung von „Klei mi an’ Mors““ (Wikipedia)


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