29.03.2012: Am 02. Juni 2012 heißt es „Hamburg steht auf!“ & stellt sich quer (Aktionen werden geplant…)…-Wir fordern ein Verbot des Naziaufmarsches im Rahmen des so genannten „Tages der deutschen Zukunft“ Wir brauchen starke Bündnisse…“

 

Mit den Aktionen rund um die „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2012“ hatten wir etwas geschafft, was wirklich selten ist. Über ideologische Grundsätze hinaus, konnten wir einen Zusammenschluss schaffen, den es in dieser Form noch nicht gab. Parteiübergreifend unter Einbindung der Wirtschaft, des Sports und so vielen unterschiedlichen Trägern und Initiativen. Genau dies sollte der Startschuss für Akltionen gegen den von Nazis geplanten „Tag der deutschen Zukunft“ am 02. Juni 2012 in Hamburg auch darstellen. Am 24.03.2012 sahen wir nicht nur ein reines bürgerliches Bündnis, sondern die Facetten unserer Gesellschaft, die die Möglichtkeit hat auch am 02. Juni 2012 ein deutliches Zeichen zu setzen. Mit einem breiten Bündnis können wir uns den geplanten Naziaufmärschen entgegen stellen.

Wir planen unter dem Dach von „Hamburg steht auf!“ Aktionen und Veranstaltungen an dem Tage selbst. Wir unterstützen auch alle Bestrebungen des „Bündnisses gegen Rechts“-Hamburg und wollen sondieren, wie wir uns ergänzen können. Das Ziel ist klar definiert. Die Nazis dürfen nicht marschieren. Und wenn alle rechtsstaatlichen Mittel nicht reichen, dann sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Hamburg ist zum Glück nicht Dresden. In Dresden tolerierte man 10 Jahre lang die Naziaufmärsche im Februar, bis sich 2009 ein erstes starkes Bündnis gefunden hatte, sich dem Treiben entgegenzustellen. Seit zwei Jahren schrumpfen die Teilnehmerzahlen aus der rechtsextremistischen Szene. Dank des breiten Bündnisses „Dresden nazifrei“. In Hamburg haben wir, da sind wir seit dem 24. März 2012 sicher, die Möglichkeit schon vor dem geplanten Nazimarsch alle notwendigen Schritte dafür zu tun, den Rechtsextremisten die Suppe schon vorab zu versalzen.

Wir nehmen den Innensenator der Hansestadt Hamburg beim Wort und wollen Plätze besetzen

Wir nehmen den Innensenator der Hansestadt Hamburg Neumann beim Wort. Dieser kündigte auf der Pressekonferenz am Montag, den 26.03.2012 im Rathaus an, gemeinsam mit dem Hamburger Verfassungsschutz und der Polizei ausreichende Argumente für ein Verbot der Aufmärsche am 02. Juni 2012 zu suchen. Man strebe ein Verbot vor den Gerichten an. Sollten die Gerichte sich gegen ein solches entscheiden, so wollen wir, dass die Stadt noch einmal mit gemeinsamer Kraft aufsteht. Hierzu bedarf es Plätze durch rege Versammlungsanmeldungen zu besetzen.

Weitere Informationen folgen in der nächsten Woche…

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