20.09.2011: Wir suchen Partner, Schulen und Helferinnen & Helfer: „Hamburg und alle stehen auf!“ – Laut gegen Nazis e.V. plant eine Aktionswoche rund um den „Internationalen Tag gegen Rassismus“ (von der UN als Gedenktag ins Leben gerufen/ am 21.03.2012) mit Konzerten, Workshops, Schulprojekten, Lesungen und einer Großkundgebung!

 

Seit über sieben Jahren existiert die Kampagne „Laut gegen Nazis“-Rechte Gewalt kann jeden treffen. Im Jahr 2009 und 2010 rief der gleichnamige Verein zu Großkundgebungen auf dem Spielbudenplatz Hamburg auf. Beide Veranstaltungen sendeten ein Zeichen für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung in das Land. Unter Einbindung vieler prominenter Persönlichkeiten, Politiker und Fußball-Bundesliga Vereinen (HSV, FC St. Pauli, Hansa Rostock) sowie vielen Künstlern wie „Casper“, „One Fine Day“, „Afrob“ und vielen Weiteren, die live auf St. Pauli spielten, waren die Botschaften unmissverständlich.

In diesem Jahr konnten wir aufgrund von Umstrukturierungen keine Veranstaltung im Sommer als „Open Air“ und Kundgebung durchführen, aber wir lassen nicht nach in unserem Bestreben. Wir planen nunmehr für den März 2012!

Der UN Gedenktag gegen Rassismus am 21. März 2012:

Hintergrund für diesen Tag ist der 21. März 1960, an dem 69 Menschen in Südafrika ihr Leben durch staatlich organisierten Rassismus des Apartheit-Regimes verloren.

„Als Gedenktag an das Massaker von Sharpeville wurde sechs Jahre später, 1966, der 21. März von den Vereinten Nationen zum “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen. 1979 wurde dieser Gedenktag durch die Einladung der Vereinten Nationen an ihre Mitgliedstaaten ergänzt, eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren. 1996 wird schließlich von Nelson Mandela in Sharpeville die neue demokratische Verfassung Südafrikas in Gang gesetzt. Der 21. März wird seither in Südafrika als South Afrikan Human Rights Day, als “Südafrikanischer Tag der Menschenrechte” begangen.“ Mehr Infos unter:

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/hintergrund/was-geschah-am-21-maerz/

Bei unserer geplanten Aktionswoche geht es selbstverständlich nicht nur um Rassismus. Wir werben für Zusammenschlüsse der Zivilgesellschaft gegen den wachsenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Deutschland mit seinen Folgen. Hierzu gehört ein steigender Antisemitismus, Alltagsrassismen, Homophobie, Ausgrenzung und Menschenverachtung.

Vom 16. bis zum 21. März 2012 wollen wir in Hamburg mit vielen Projekten und Abendveranstaltungen für einen „Internationalen Tag“ werben, der auch als Symbol zur Vermeidung von Inhalten rechtsextremistischer Ideologien und ihren Folgen steht. Hierzu benötigen wir Partner! Wer möchte-ist herzlich eingeladen…

Geplant sind:

– Eine Abschlusskundgbung „Hamburg und alle stehen auf!“ am 21.03.2012 für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung!

– Workshops und Lesungen sowie von den Schülerinnen und Schülern durchführbare Projekte an Hamburger Schulen

– Ausstellungen zum Thema Antisemitismus, Rassismus-NS Geschichte und aktueller Rechtsextremismus

– Einzelveranstaltungen/Lesungen/ Konzerte in Hamburger Clubs und Kneipen

– Aktionen in Fußballstadien

Am 26.09.2011 nehmen wir bei einer Tagung des „Interkulturellen Rates“ (betreut die Internationalen wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert Einzelprojekte) in Leipzig erste Gespräche zur Umsetzung dieser Woche auf. In Hamburg nehmen wir derzeit Kontakt zur Politik, zur Wirtschaft, zu Initiativen, Schulen und wichtigen möglichen Partnern auf.

Selbstverständlich ist diese Veranstaltung nur mit starken Partnern und den Hamburgerinnen und Hamburgern umzusetzen und soll gleichzeitig ein bundesweites Zeichen setzen. Genau das ist das Ziel!

Schon 2009 und 2010 gelang es uns ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen. Mit dieser Aktionswoche wollen wir mehr…!Der Künstler „Nosliw“ rief 2010 zu unserer Großkundgebung „Hamburg und alle stehen auf!“ auf dem Spielbudenplatz so auf!. Der tenor ist geblieben. „Nosliw bildet zudem live den Abschluss des Erinnerungsganges Oldenburg am 11.11.2011-ein Schulprojekt, welches wir mit der BBS-Wechloy und 3.400 Schülerinnen und Schülern vor Ort durchführen!!!

 

Wir erhalten keine staatlichen Fördermittel! Wer zweckgebunden spenden möchte, ist auch hierzu gerne aufgerufen! Die Erlöse aus den Spenden mit dem Stichwort „Hamburg und alle stehen auf!“ gehen direkt in die Finanzierung der Aktionswochen um den „Internationalen Tag gegen Rassismus“ Hamburg 2012:

Spendenkonto:

Stichwort: „Hamburg und alle stehen auf!

Laut gegen Nazis e.V.

Hamburger Sparkasse: Kontonr. 1261177925   
Bankleitzahl 20050550


 

 


 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Fußball, Musik, Politik, Rechtsextremismus, Spenden, Veranstaltungen, Verein abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.