26.08.2011: Die Bilder von Norwegen schon vergessen? An diesem Wochenende findet in Berlin ein „Anti-Islamisierungskongress“ von Pro-Deutschland statt – Am 03.09.2011 wird der niederländische Rassist Geert Wilders von der Partei „Die Freiheit“ in Berlin erwartet! Schamlos ohne Pietät!!!

 

 

 

 

 

(Foto: spiegel.de-nach dem Bombenanschlag des Rechtsextremisten Breivik in Oslo/Juli 2011)

Die Bilder von Norwegen müssten noch allen im Kopf sein. Die rechtspopulistischen Parteien „Pro-Bewegung“ und „Die Freiheit“ setzen in Berlin ein unmissverständliches und nicht zu begreifendes Zeichen. An diesem Wochenende plant die „Pro-Bewegung“ einen „Anti-Islamisierungskongress“. Am 03. September 2011 lädt die rechtspopulistische Partei „Die Freiheit“ zum zweiten Mal den bekannten niederländischen Rassisten „Geert Wilders“ ein. Jener hatte schon einmal vor 550 Anhängern unter Jubel seine Hetze gegen Muslime ausbreiten können. Nach Norwegen sind derlei Aktionen scham-/ und pietätlos. Allein die Tatsache, dass der Attentäter Brevik genau die Muster aufweist, wie sie diese Parteien als ihre Ideologie definieren.


Wir fragen uns gerade aufgrund der schrecklichen Bilder aus Norwegen, warum solcherlei Veranstaltungen wie der „Anti-Islamisierungskongress“ überhaupt in der Hauptstadt Berlin stattfinden kann. Der Attentäter Breivik begründete seine Morde durchaus mit der Abneigung gegen multikulturelle Entwicklungen und gegenüber des muslimischen Glaubens sowie dem Hass gegenüber linker Politik, war aber zugleich angeblicher Christ. Wo juristische Mittel und politisches Handeln nicht funktionieren, sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes dazu aufgerufen  „lautstark“ zu protestieren. Hierzu gibt es nur den Weg über Kundgebungen. „Pro-Deutschland“ hat für den Wahlkampf in Berlin  den Slogan (Plakate wurde juristisch unterbunden) „Wählen gehen für Thilos Thesen“ ausgegeben. Mit „Thilo“ ist der allseits bekannte SPD-Mann Sarrazin gemeint. Für uns ist es ein Wunder, dass Breivik nicht auch einen Leitbildstatus für „Pro-Deutschland“ und „Die Freiheit“ erhält. 1.500 Seiten eines Manifestes hatte der Attentäter von Oslo geschrieben. Die Inhalte dürften den Rechtspopulisten stellenweise sympathisch sein.

 

(Foto:Der niederländische Rassist Wilder und Stdtkewitz „Die Freiheit“ vor 550 Fans in Berlin 2010)

Sie lächeln, stehen in ihren Anzügen vor ihrem Publikum. Sie verkaufen sich als Christen und Menschen die mehr Demokratie fordern und predigen Hass gegen Muslime, sprechen von dem gefährlichen Islam und gewinnen mit scheinbaren Charme auch Kirchgänger und Menschen, die sie mit fremdenfeindlichen Deutschtum erreichen. Für uns sind genau jene Typen „Rechtspopulisten“ gefährlich. Gefährlich auch, weil sie mit ihren Thesen manipulieren und Menschen auf Wege bringen, die eventuell irgendwann zu einem nächsten Breivik mutieren können. Rechtspopulismus ist gesellschaftsfähig. Die neuen Rassisten Europas schauen nicht nach alten Vorbildern. Sie predigen einen neuen Rechtsextremsimus, einen neuen Rassimsus und eine neue Menschenverachtung, die bei so manch einem im Volk und in den Kneipen gut ankommt. Die Macher sind meist keine Dumpfbacken, sondern eher Intellektuelle und Akademiker. Halt elitäre Rassisten, die sich über andere Menschen stellen. Wir unterstützen derzeit das Bündnis http://zusammenhandeln.blogsport.eu/ bei dem sich auch Gewerkschaften und viele andere Initiativen organisieren, um zu friedlichen Gegenkundgebungen in Berlin aufzurufen.Wir dürfen nicht schlafen, scheinen diejenigen die rechtspopulistisch agieren auch noch so sanftmütig und anständig, wenn sie in Wahlwerbespots für ihre Ideologie werben. J. M. für LGN

Hier noch ein Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtspopulismus-in-deutschland-comeback-der-hetzer-1.1127643

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