14.12.2010: Udo Pastörs (NPD) fordert „Widerstand gegen den Völkermord am deutschen Volk“ – Gemeint ist ein Castortransport nach Mecklenburg-Vorpommern – Nazis als Öko-Protestler-Vorsicht!

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Ob „Hartz4“, so genannte „Kinderschänder“ (Die Nazis gaben diesen Namen) oder gegen „Castor“. Die NPD mobilisiert neuerdings zu Themen, mit denen sie sonst nicht viel gemein hat. In Mecklenburg-Vorpommern mobilisiert nun der dortige NPD-Vorsitzende Udo Pastörs gegen den anstehenden Castortransport nach Lubmin. Pastörs propagiert: „Die Kernenergie ist Teufelswerk“, die Atomtechnologie sei „Bestandteil des Teufelskreises der kapitalistischen Wachstumsideologie“ (nicht zu vergessen-das Zitat in unserer Headline). Was sagt uns das? Nun, die Rechtsextremen nehmen sich Themen an, die in der Gesellschaft ein breites Echo finden. Biedermann Pastörs ist eben ein aalglatter Geschäftsmann, der nun versucht mit dem Thema „Atomkraft“ in Mecklenburg-Vorpommern Sympathien zu gewinnen. Zum Glück regt sich ein breiter Widerstand gegen solcherlei Versuche vor Ort. Wir hoffen einmal, wir erleben nicht, wie verirrte Bürgerinnen und Bürger hinter NPD Flaggen herlaufen. Bei den großen Hartz4-Demonstrationen vor einigen Jahren ist genau dies passiert. Hier ein Artikel der Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/politik/nazis-nutzen-atom-protest-fuer-sich/-/1472596/4919940/-/index.html

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