13.12.2010: „NPD – Die Volksunion“ – Von der Hochzeit zweier Nazi-Parteien – oder dürfen wir dies nicht so sagen und müssen von Rechtsextremisten sprechen – Wir sagen: „Schön ist das bestimmt nicht!“

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(Foto: NPD Chef Voigt & Ex-DVU Chef Faust-dpa)

Gestern stand der Beschluss fest. Die DVU wird von der NPD einverleibt. Ein neuer Name ist geboren. „NPD – Die Volksunion“. Sie haben sich zusammen getan. Was heißt das jetzt für uns. Die bittere Folge ist: Sie werden trotz finanzieller Schwierigkeiten und angeblich sinkender Mitgliederzahlen stärker. Sie? Die Nazis im Biedermann Kostüm. Politisch korrekt, müssten wir von Rechtsextremisten sprechen, die unsere Demokratie dafür nutzen sich im Gewand einer Partei zu präsentieren. Wir hatten schon vorab berichtet, dass wir jetzt wahrscheinlich mit einer stärkeren rechtsextremen Partei in Deutschland rechnen müssen, die den Nerv in Teilen der Zivilgesellschaft leider doch treffen könnte. In Zeiten wie diesen in denen Sarrazin und andere ihr Unwesen treiben, könnte dieser Zusammenschluss gefährlich werden.

Warum sprechen wir von Nazis? Nehmen wir einmal NPD-Chef Voigt, der sogar auf YouTube in Videos von der Holocaust-Lüge spricht und keinen Hehl daraus macht, dass er den Altnazis, vorn an Hitler selbst, nicht nur nahe steht, sondern geradezu jene verehrt. Und doch lesen wir bei so manch Kolleginnen und Kollegen, diese Parteien haben nur aufgrund von Schwächen fusioniert. Nein, sagen wir. Die braune Masse, die zusammen immerhin fast 10.000 Mitglieder beherbergt ist gefährlicher, als so manch einer vermutet. In ihren Anzug-Gewändern können diese an Einfluss in der Gesellschaft gewinnen. Wir möchten daran erinnern, dass genau solche Rechtsextremen es geschafft haben freiwillige Feuerwehren in Gemeinden zu gründen, Fußballvereine unterwandern, in Kita´s gearbeitet haben und wahrscheinlich auch noch arbeiten, Schöffen bei Gericht stellen und zeitgleich hervorragende Kontakte zu rechtsextremen Kameradschaften unterhalten. Man sieht es ihnen nicht mehr an und das macht sie unberechenbar. Der Zusammenschluss der NPD und der DVU muss für uns alle bedeuten, in Zukunft noch wachsamer zu sein, damit die von dort ausgehende Menschenverachtung mit den Inhalten Rassismus, Antsiemitsimus und Homophobie weniger Chancen in der Gesellschaft erhält. Vor Allem sollten die Demokraten und auch viele Kolleginnen und Kollegen der Medien, diese Gefahr nicht unterschätzen und wachsam darauf blicken. Wir haben es hier nicht mit naiven Irren zu tun. Die Funtionäre dieser Parteien wissen schon genau wo sie hin wollen, auch wenn das manchmal noch so lachhaft erscheint. Die NPD sitzt bereits in diversen Kommunen Deutschlands, in Kleinstädten und Bezirken von Großstädten in den demokratischen Gremien. Aufpassen und genau hinsehen!!! J. M. für LGN

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