29.08.2010: Anzug-Rassisten und Biedermänner – Thilo Sarrazin und der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger hätten gemeinsam „Rasseschulungen abhalten und eine Samenbank für den germanischen Nachwuchs anlegen“ (Zitat: Rieger) können

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(Fotos: Nazianwalt Jürgen Rieger / Bundesbank Vorstand Thilo Sarrazin)

„Die kulturelle Eigenart der Völker ist keine Legende, sondern bestimmt die Wirklichkeit Europas. Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.“ Von wem stammt dieses Zitat? Jürgen Rieger? Nein, dieses Zitat stammt aus dem erscheinenden Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel „Deutschland schafft sich ab“. Thilo Sarrazin ist nicht irgendwer. Seine Funktion als Bundesbank-Vorstand hat er schon länger und fiel immer wieder durch rassistische Äußerungen auf. Die Bundesbank, eine der wichtigsten Finanzinstitutionen Deutschlands billigt jene rassistische Phrasendrescherei, indem sie wörtlich zitiert durch den Pressesprecher folgendes verlauten lässt: „Das Buch ist eine private Angelegenheit von Herrn Dr. Sarrazin. Er äußert darin seine persönliche Meinung.“ (Quelle BAMS-29.08.2010)

Reine Privatsache! Für eine reine Privatsache schlagen die Wellen doch sehr hoch. Politikerinnen und Politiker nebst unserer Kanzlerin, zeigen sich des offenen Rassismus eines Bundesbank-Vorstandes empört. Aber nützen tut dies nichts. Wie wäre es denn, wenn all diejenigen die so empört sind und doch soviel Einfluss haben, diesen rassistischen Biedermann seines Postens entheben würden. Unglaublich finden wir die Billigung alten rassistischen Gedankengutes. Sarrazin macht eben Alltagsrassismus salon- und gesellschaftsfähig. Er entfacht mit seinen Pamphleten Diskussionen, die so manch einen dann doch auf den Pfad von altem Nazigedankengut bringt und legitimert offenkundigen Rassismus. Nun werden auch seine Gegner dieses Buch kaufen, um sich dessen Gedankengut zu betrachten und die Auflage steigern. Gut für Herrn Sarrazin. Das Phänomen kennen wir bereits von der allseits bekannten Tagesschausprecherin Eva Herman. Diese schien naiv im Umgang mit der nationalsozialistischen Ideologie. Sarrazin hingegen ist überzeugter Rassist und macht daraus keinen Hehl, sondern setzt immer wieder einen drauf. Dem können wir nicht vorwerfen, dass er dumm ist. Genau aus diesem Grunde ist er so gefährlich. Der Anzugträger und gesellschaftsfähige Manager als Vorbild. Wir haben hier bei uns bereits Mails erhalten,von sogenannten Normalos, die auf einmal die Sicht Sarrazins auf die muslimische Kultur angenommen haben und gar zitieren. Die Mail eines Users an LGN (29.08.2010): „Rechte Gewalt kann jeden treffen. Das stimmt schon. Nur scheint Euch nicht bewusst zu sein, dass die meisten, in Deutschland lebenden Nationalisten, Rassisten, und ähnliches schon lange nicht mehr deutscher Herkunft sind. Unter den eingewanderten Moslems jeglicher Couleur befinden sich nicht nur prozentual deutlich mehr Leute besagter Gesinnung. Indem Ihr Euch also einzig und allein gegen deutsche Nationalisten bekennt, schafft Ihr gleichsam die Grundlage für die anderen, die eingewanderten Moslem-Faschos. Zum Anderen, wenn man sich demographischen Wandel so ansieht, ist das Schicksal deutscher Nationalisten sowieso bald bald besiegelt. Danach kommt dann die islamische Republik Deutschland welche durch Autisten wie Ihr es seid, ermöglicht wurde. Heil Allah“ Diese Mail dürfte auch Herrn Sarrazin gefallen.

Jürgen Rieger & Thilo Sarrazin ein Traumpaar

Die NPD hat das Buch von Sarrazin bereits vorab in höchsten Tönen gelobt. Würde der Nazianwalt Jürgen Rieger noch leben, so hätte der Vorstand der Bundesbank Sarrazin mit ihm sein damaliges Projekt der Rassenforschung auf dem Heisenhof bei Verden (Niedersachsen) doch gemeinsam anpacken können. Hier plante Rieger mit Wissenschaftlern und intellektuellen Rechtsextremen ein Arierforschungsprojekt und die Züchtung der echten deutschen Rasse nach dem Prinzipp des Lebensborn der SS. Hierzu stammt das Zitat aus unserer Headline. Dank der demokratischen Kommunalpolitik und des Widerstandes der Bürger vor Ort, wurde diesem Projekt nie eine Genehmigung erteilt.

Sarrazin geht mit seinen selbsternannten Analysen eine Traumhochzeit mit Nazis und Rechtsextremen ein. Das er einer anderen Partei angehört, scheint ein Irrtum. Sarrazins Buch sollte niemand kaufen und er selbst sollte sich auf den Mond schießen. J. M. für LGN

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