24.05.2010: Ein Notruf aus Bayern – in Bamberg veranstaltet die NPD am 04./05. Juni 2010 ihren Parteitag – es regt sich Widerstand

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Demokratie ist manchmal schwer.Trotz einer Beschwerde der Stadt Bamberg, hat das dortige Verwaltungsgericht den für den 04. und 05. Juni 2010 von der NPD geplanten Parteitag genehmigt. Grund sei, dass auch alle anderen Parteien die Kongresshalle der Stadt zu diesem Zwecke nutzen. In der schönen bayrischen Stadt besteht ein Bündnis, welches sich gegen den Parteitag positioniert.

Das „Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus“ besteht aus Vertretern von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Studentenschaften. 2009 waren wir bereits in Bamberg. Der damals geplante NPD Parteitag fand aufgrund des drohenden Widerstandes vor Ort in Berlin statt. In diesem Jahr wird die NPD sich sicherlich nicht beeindrucken lassen. Umso mehr ist es wichtig, dass das Bündnis viele Gegenveranstaltungen plant. Auch die Antifa hat bereits Demonstrationen angemeldet.

„Wir tolerieren das nicht!

Die Aktivitäten der NPD und weiterer neofaschistischer Organisationen steigern sich gerade in unserer nordbayerischen Region in unerträglicher Weise.
Offen werden rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Parolen deklariert und die Opfer faschistischer Gewalt verhöhnt.
Offen werden aktive Bürger, die sich aus Zivilcourage dagegen wehren, bedroht. Gewalt wird in den Nazigruppen nicht nur geduldet, sondern gewaltbereiten Tätern wird eine politische Heimat geboten.
Die häufig proklamierte Tolerierung von NPD und sonstigen Neofaschisten in der Öffentlichkeit, solange sie nicht verboten seien, ist eine falsch verstandene Toleranz. Neofaschisten diskriminieren und grenzen Menschen aus ihrem Denkhorizont aus, sie kennen keine Toleranz.

Wir wehren uns dagegen“ (http://www.bamberg-gegen-rechtsextremismus.de/)

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