Deutschland Fußball: NPD -Funktionär darf weiterhin als Schiedsrichter pfeifen – Ein Fall der klar macht – dass die rechtsextreme Szene sich durchaus in der Mitte der Gesellschaft bewegt

In Kamen/Lüdenscheid treibt ein NPD-Funktionär sein Unwesen auf Fußballplätzen. Die Friedensgruppe Lüdenscheid wandte sich sogar an den DFB, weil ein Schiedsrichter namens „Haase“ nationalsozialistische Thesen und Phrasen offen vertritt.

Auf einem Treffen mit dem Vizepräsidenten des DFB Hermann Korfmacher einigte man sich darauf, dass dieser Mann weiterhin unparteiisch sein darf. Das ist ja bekanntlich die Grundlage bei der Ausübung der Tätigkeit als Schiedsrichter. Wenn jedoch so ein Unparteiischer öffentlich auf Sportplätzen Nazi-Romantik verbreitet, dann fragen wir uns wie loyal ein solcher dann während der zu pfeiffenden Partie sein kann. Klingt ein wenig absurd. Auf jeden Fall ist diese Gegebenheit ein Indiz für eine zunehmende Unterwanderung der Zivilgesellschaft mit ewig Gestrigen. J. M. für LGN

Schiri 3 2010_03_20_LN

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