Deutschland-Hamburg: NPD-Jürgen Rieger provoziert mit einer geplanten Kundgebung im Schanzenviertel Hamburg – Eine neue unangenehme Qualität

 Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel

Nachdem ein Schanzenfest auf dem Schulterblatt in Hamburg am 04. Juli 2009 mit einem sehr fragwürdigen Polizeieinsatz mit entsprechenden Gewaltausübungen beendet wurde, planen Bewohner, Geschäftsleute und weitere ein friedliches Fest am 12. September 2009 in dem Stadtviertel. Unliebsam wird jede Aktivität hier vom Hamburger Innensenator Ahlhaus beobachtet, der sich nach dem 04. Juli 2009 in eine klare Richtung äußerte und dem sämtliche Veranstaltungen vor Ort ein Dorn im Auge sind.

Eine gefährliche Qualität in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremen in Hamburg beobachten wir nun seitens des Nazianwalts Jürgen Rieger. Dieser möchte eine Kundgebung in der Nähe des Schulterblattes unter dem Motto „Recht und Ordnung durchsetzen.Schanzenfest dauerhaft verhindern“ veranstalten. Ganz klar, sollte die Stadt Hamburg eine solche Kundgebung seitens der Rechtsextremen in der Nähe zulassen, so sind gewalttätige Auseinandersetzungen wie am 01. Mai 2008 in Hamburg Barmbek vorprogrammiert. Was uns in diesem Zusammenhang bewegt, ist die Tatsache, dass die Rechtsextremen zunehmend provokanter werden und die direkte Konfrontation offensichtlich suchen. Wir sind gespannt, wie die Stadt Hamburg insgesamt mit dem Vorhaben Riegers umgeht und machen uns gleichzeitig darüber Sorgen, dass hier massive Konflikte entstehen werden.

Gemeinsam mit dem Haus 73 am Schulterblatt, wollen wir mit einer Veranstaltung in dem genannten Zeitraum unser klares Statement zu einem „Nein“ für Naziaufmärsche unterstreichen. Genaue Informationen folgen.

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