Campus Festivals: Studenten setzten in Cottbus und Erfurt mehr als nur ein Zeichen

 LGN auf dem Campus in Cottbus

Am Mittwoch, den 24. Juni 2009 haben insgesamt ca. 4.500 Studenten in Erfurt und in Cottbus klargemacht, dass Nazis in ihrer Stadt nicht willkommen sind. In Erfurt rockte Jennifer Rostock und forderte „Nazis raus!“. In Cottbus bauten die Bands Turbostaat und Ohrbooten das Thema gar mit in ihre Shows ein. Der „Radio Fritz“ – Moderator forderte den ca. 2.500 Studenten klare Statements gegen Rassismus, Antisemitismus und ewig gestriges Gedankengut ab. Diese waren voll dabei. Von dem Campusgelände aus ging ein klares Statement in das Land.

 Turbostaat in Cottbus

In Cottbus machten uns LGN-Standbesucher deutlich, dass das Naziproblem dort mehr als präsent ist. Man berichtete uns über Straßenzüge der Stadt, die man ab einer gewissen Zeit als Andersdenkender, Migrant oder Ausländer nicht mehr aufsuchen sollte, da dort die rechstextremen Schläger mehr als nur präsent sind. Neulich hätten diese jemanden mit der Keule vom Fahrrad heruntergeschlagen (Zitat). Dies sei bitterer Alltag in der Nacht. Fazit, wir empfanden die Stimmung auf der Veranstaltung als superwichtig an einem Ort, der wie auch andere Orte, lieber einmal über die rechtsextremen Tendenzen öffentlich hinwegsieht. Darf ja alles nicht so publik werden, dass mit den Nazis oder?

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