Bayern: Mutige Plakataktion zur Landtagswahl

 

In Bayern wird am 28.09.08 gewählt. Das „Nürnberger Bündnis Nazistopp“ hat eine Plakataktion in das Leben gerufen, um auf die Todesopfer rechter Gewalt seit der Wende hinzuweisen. Keine Stimme den Nazis, ist der Tenor. Alle 136 vom Cura Opferfond gelisteten Todesopfer werden auf dem Plakat mit Namen und Alter genannt. Inzwischen hat sich die Anzahl der Todesopfer um fünf weitere erhöht.

Sehr geehrte Damen & Herren,

 mit einer großen und auffälligen Plakat-Aktion hat das Nürnberger Bündnis Nazistopp kurz vor den Wahlen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Mit einem selbst entworfenen und zunächst selbst finanzierten Plakat war es dem Bündnis wichtig, dem Auftreten von Rechtsextremen und Neonazistischen Parteien ein unübersehbares Zeichen entgegen zu setzen und vorwiegend im Nürnberger Stadtgebiet massiv plakatieren zu lassen.

Das farbige Plakat verweist auf die bisher 136 Todesopfer – nach offizieller Zählung des CURA Opferfonds seit der Wiedervereinigung – durch rechtsextreme Gewalt. In jedem der abgebildeten 136 Kreuze stehen Name und Alter der Getöteten. Die Flammen sind Zeichen der Mahnung, symbolisieren Gewalt durch Brandanschläge und erreichen den Zweck, den Blick des Betrachters einzufangen. Das Ziel ist sicherlich, zu schockieren und zu sensibilisieren sowie wankelmütigen, potentiellen oder schlecht informierten NPD – und REP-Wählern die Folgen ihres  Denken und Handelns vor Augen zu führen.Auch wenn im Nürnberger Bündnis Mitglieder und Mandatsträger politischer Parteien, sowie Mitarbeiter aller denkbaren fortschrittlichenpolitischen Gruppen engagiert sind, haben wir auf Überparteilichkeit Wert gelegt; inzwischen fließen auch Spendengelder ein, welche die Kosten, die uns beim Druck ( Danke, Fa. Rumpel-Druck ) und bei der  Plakatierung via Stadtreklame Nürnberg ( Danke für die freundliche Behandlung! ) entstanden sind tragen werden.

Mehr Informationen unter: http://www.nazistopp-nuernberg.de/index1.htm

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